Depression behandeln in München Bogenhausen – Neurologische Privatpraxis für Ihre psychische Gesundheit - Loreta Goletiani Resch ...

Depression behandeln in München Bogenhausen – Neurologische Privatpraxis für Ihre psychische Gesundheit

Was ist Depression? Mehr als nur Traurigkeit

Depression ist eine ernsthafte neurologisch-psychiatrische Erkrankung, die das gesamte Leben beeinträchtigt. Sie unterscheidet sich grundlegend von normaler Traurigkeit oder vorübergehenden Stimmungstiefs durch ihre Intensität, Dauer und den Einfluss auf alle Lebensbereiche.

Fakten über Depression:

  • Über 350 Millionen Menschen weltweit betroffen
  • In Deutschland leiden 5,3 Millionen Menschen an Depression
  • Jede 4. Frau und jeder 8. Mann erkrankt im Laufe des Lebens
  • Durchschnittlich 8,2 Monate dauert eine depressive Episode
  • 80-90% der Betroffenen können erfolgreich behandelt werden

Depression ist behandelbar:

  • Moderne Therapieverfahren mit hoher Erfolgsquote
  • Individuell angepasste Behandlungskonzepte
  • Kombination verschiedener Therapieansätze möglich
  • Vollständige Genesung ist das Ziel
  • Frühzeitige Behandlung verbessert die Prognose erheblich

 

Ursachen der Depression – Ein multifaktorielles Geschehen Depression entsteht durch das Zusammenspiel verschiedener Faktoren:

Neurobiologische Faktoren:

  • Neurotransmitter-Dysbalance: Serotonin, Noradrenalin, Dopamin
  • Neuroplastizität: Verminderte Neubildung von Nervenzellen
  • Stresshormone: Erhöhte Cortisol-Spiegel
  • Entzündungsprozesse: Erhöhte Entzündungsmarker im Gehirn
  • Circadiane Rhythmusstörungen: Gestörter Tag-Nacht-Rhythmus

Genetische Faktoren:

  • Familiäre Häufung (30-40% erhöhtes Risiko)
  • Polygenetische Vererbung
  • Gen-Umwelt-Interaktionen

Psychosoziale Faktoren:

  • Belastende Lebensereignisse: Verlust, Trennung, Arbeitslosigkeit
  • Chronischer Stress: Überforderung, Konflikte
  • Traumatische Erfahrungen: Kindheitstraumata, Missbrauch
  • Soziale Isolation: Einsamkeit, fehlende Unterstützung
  • Persönlichkeitsfaktoren: Perfektionismus, geringes Selbstwertgefühl

Körperliche Faktoren:

  • Chronische Erkrankungen (Diabetes, Herz-Kreislauf)
  • Schilddrüsenerkrankungen
  • Neurologische Erkrankungen (Parkinson, MS)
  • Medikamentennebenwirkungen
  • Hormonelle Veränderungen

Symptome der Depression – Früherkennung ist wichtig

Hauptsymptome (mindestens 2 über 2 Wochen):

  • Depressive Verstimmung: Anhaltende Niedergeschlagenheit, Leere, Hoffnungslosigkeit
  • Interessenverlust und Freudlosigkeit: Anhedonie, keine Freude an früher angenehmen Aktivitäten
  • Antriebsstörung und erhöhte Ermüdbarkeit: Extreme Erschöpfung, jede Aktivität kostet Überwindung

Körperliche Symptome:

  • Schlafstörungen (Frühmorgendliches Erwachen, Durchschlafstörungen)
  • Appetitveränderungen und Gewichtsschwankungen
  • Psychomotorische Hemmung oder Agitiertheit
  • Libidoverlust
  • Morgentief
  • Diffuse Schmerzen ohne organische Ursache

Zusatzsymptome:

  • Konzentrations- und Gedächtnisstörungen: „Pseudodemenz“
  • Verminderte Entscheidungsfähigkeit
  • Negatives Selbstbild: Minderwertigkeitsgefühle
  • Schuldgefühle und Selbstvorwürfe
  • Zukunftsängste und Pessimismus
  • Suizidgedanken: Bei 10-15% der schwer Depressiven

Schweregrade nach ICD-10:

  • Leichte Depression: 2 Haupt- + 2 Zusatzsymptome
  • Mittelschwere Depression: 2 Haupt- + 3-4 Zusatzsymptome
  • Schwere Depression: 3 Haupt- + ≥4 Zusatzsymptome

 

Diagnostik in unserer Neurologischen Praxis

Klinische Diagnostik:

  • Ausführliches diagnostisches Gespräch (50-60 Minuten)
  • Strukturierte klinische Interviews (SKID, DIPS)
  • Erfassung der Krankheitsgeschichte
  • Fremdanamnese bei Bedarf
  • Suizidalitätsabklärung

Psychometrische Testverfahren:

  • Beck-Depressions-Inventar (BDI-II)
  • Hamilton-Depressionsskala (HAM-D)
  • Montgomery-Åsberg Depression Rating Scale (MADRS)
  • Geriatrische Depressionsskala (GDS) bei älteren Patienten

Körperliche Untersuchungen:

  • Neurologischer Status
  • Internistische Basisdiagnostik
  • EKG und Blutdruckmessung

Labordiagnostik:

  • Blutbild, Elektrolyte, Nieren- und Leberwerte
  • Schilddrüsenhormone (TSH, fT3, fT4)
  • Vitamin D, B12, Folsäure
  • Entzündungsparameter (CRP, BSG)
  • Bei Bedarf: Cortisol-Tagesprofil

Apparative Diagnostik bei Bedarf:

  • EEG zum Ausschluss organischer Hirnerkrankungen
  • MRT bei Verdacht auf strukturelle Veränderungen

Moderne Behandlungsmöglichkeiten der Depression

Psychotherapie – Goldstandard bei Depression:

Kognitive Verhaltenstherapie (KVT):

  • Identifikation und Veränderung negativer Denkmuster
  • Aktivitätsaufbau und Tagesstrukturierung
  • Problemlösetraining
  • Rückfallprophylaxe
  • Wirksamkeit: 60-70% Besserung

Weitere wirksame Verfahren:

  • Interpersonelle Therapie (IPT)
  • Psychodynamische Therapie
  • MBCT (Achtsamkeitsbasierte kognitive Therapie)
  • Systemische Therapie

Medikamentöse Therapie:

Moderne Antidepressiva:

  • SSRI (Sertralin, Escitalopram): Erste Wahl, gute Verträglichkeit
  • SNRI (Venlafaxin, Duloxetin): Bei komorbiden Schmerzen
  • Atypische AD (Mirtazapin): Bei Schlafstörungen
  • Neue Substanzen (Vortioxetin): Bei kognitiven Störungen

Behandlungsprinzipien:

  • Wirkungseintritt nach 2-4 Wochen
  • Behandlungsdauer mindestens 6-9 Monate
  • Langsames Ausschleichen
  • Regelmäßige Verlaufskontrollen

 

Ergänzende Therapieansätze und Selbsthilfe

Biologische Therapieverfahren:

  • Lichttherapie: Bei saisonaler Depression (10.000 Lux, 30 Min./Tag)
  • Wachtherapie: Schnelle, kurzfristige Wirkung
  • Elektrokrampftherapie (EKT): Bei schwerer, therapieresistenter Depression
  • Transkranielle Magnetstimulation (TMS): Nicht-invasive Alternative

Sport und Bewegung:

  • 3x wöchentlich 30-45 Minuten Ausdauersport
  • Vergleichbare Wirkung wie Antidepressiva bei leichter Depression
  • Yoga, Tai-Chi, Qigong als Alternative

Lebensstilmaßnahmen:

  • Schlafhygiene: Regelmäßige Schlaf-Wach-Zeiten
  • Ernährung: Mediterrane Kost, Omega-3-Fettsäuren
  • Stressreduktion: Achtsamkeit, Progressive Muskelentspannung
  • Soziale Aktivierung: Kontaktpflege, Gruppenaktivitäten
  • Tagesstruktur: Feste Routinen etablieren

Digitale Unterstützung:

  • Apps zur Stimmungsdokumentation
  • Online-Selbsthilfeprogramme
  • Telemedizinische Betreuung

 

Spezialisierte Depressionsbehandlung in München Bogenhausen

Unser Behandlungskonzept:

  • ✓ Ganzheitlicher, individueller Therapieansatz
  • ✓ Kombination aus Neurologie und Psychiatrie
  • ✓ Evidenzbasierte Behandlung nach S3-Leitlinien
  • ✓ Enge Zusammenarbeit mit Psychotherapeuten
  • ✓ Regelmäßige Therapieevaluation

Diagnostische Leistungen:

  • ✓ Umfassende Erstdiagnostik (90 Minuten)
  • ✓ Differenzialdiagnostik (Bipolare Störung, Angst)
  • ✓ Neuropsychologische Testung
  • ✓ Labordiagnostik inklusive Spezialparameter
  • ✓ Zweitmeinungen bei komplexen Fällen

Therapieangebote:

  • ✓ Medikamentöse Einstellung und Optimierung
  • ✓ Krisenintervention
  • ✓ Langzeitbetreuung mit Rezidivprophylaxe
  • ✓ Angehörigenberatung
  • ✓ Vermittlung zu spezialisierten Psychotherapeuten

Vorteile unserer Privatpraxis:

  • ✓ Kurzfristige Termine innerhalb weniger Tage
  • ✓ Ausführliche Gespräche ohne Zeitdruck
  • ✓ Diskrete, vertrauensvolle Atmosphäre
  • ✓ Modernste Behandlungsmethoden
  • ✓ Zentrale, gut erreichbare Lage

 

Wann sollten Sie professionelle Hilfe suchen? Sofort handeln bei: Suizidgedanken oder -plänen Völliger Antriebslosigkeit Unfähigkeit, den Alltag zu bewältigen Psychotischen Symptomen (Wahnvorstellungen) Zeitnah einen Termin vereinbaren bei: Symptomen über mehr als 2 Wochen Wiederkehrenden depressiven Phasen Beeinträchtigung von Arbeit oder Beziehungen Körperlichen Beschwerden ohne organische Ursache Vereinbaren Sie jetzt einen Termin – Der erste Schritt zur Besserung Depression ist heilbar. Mit professioneller Hilfe finden Sie zurück zu Lebensfreude und Energie.

Jetzt Termin vereinbaren – Der erste Schritt zu mehr Lebensqualität

Leiden Sie unter Ängsten? Wir sind für Sie da! Neue Patienten sind herzlich willkommen.